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RSNA News 2017: Bildgestützte Therapiesysteme

Gastbeitrag

Gastautorin: Sonja Hesse

Azurion Angiographie-Plattform unterstützt Anwender bei der Bedienung

Minimalinvasive interventionelle Verfahren können die stationäre Verweildauer reduzieren und auch bei älteren oder mehrfach erkrankten Patienten eingesetzt werden, für die ein chirurgischer Eingriff nicht mehr in Frage kommt. Kostendruck und demographischer Wandel stellen Krankenhäuser immer öfter vor die Herausforderung, das Potenzial der schonenderen Verfahren so weit wie möglich auszuschöpfen. Mit der neu eingeführten Angiographie-Plattform Azurion stellt Philips eine bildgeführte Therapielösung für katheterbasierte Verfahren vor, die Kliniken bei dieser Aufgabe wirkungsvoll unterstützen kann.

Flexibel, leistungsstark und benutzerfreundlich

Die effiziente Vorbereitung eines Eingriffs unterstützt Azurion durch sogenannte ProcedureCards, mit deren Hilfe individuell definierbare Systemeinstellungen automatisch zum Beispiel auf Basis des RIS/KIS/CIS-Codes eingerichtet werden. Krankenhauseigene Checklisten, Präferenzen des behandelnden Arztes und spezifische Eingriffsprotokolle lassen sich in die ProcedureCards laden, um die Konsistenz der Prozeduren zu steigern und Fehler zu vermeiden. So lässt sich das System vor dem Eingriff mit nur einem Klick auf die Prozedur und den behandelnden Arzt vorbereiten. Über einen intuitiv zu bedienenden Touchscreen lässt sich das Azurion-System vollständig vom Untersuchungstisch aus steuern. Das erspart Wege in den Kontrollraum und beschleunigt so den Workflow. Zugleich lassen sich alle Azurion-Anwendungen von einem einzigen Arbeitsplatz im Kontrollraum steuern. Dieser FlexSpot-Arbeitsplatz verfügt regulär über zwei Widescreen-Monitore, eine Tastatur und eine Maus. Er kann sämtliche Bild- und Informationsquellen aus dem Untersuchungsraum darstellen, während laufender Durchleuchtungen Vergleichsbilder aufrufen, Gefäßvermessungen durchführen oder bereits die nächste Prozedur vorbereiten. Ein Wechsel zwischen parallel betriebenen Arbeitsplätzen erübrigt sich. So verschafft FlexSpot dem medizinischen Personal mehr Übersicht und Flexibilität im Arbeitsablauf und steigert die Effizienz des Katheterlabors. Das Instant Parallel Working ermöglicht es dem Team, gleichzeitig an mehreren Workspots zu arbeiten. So lassen sich Raumvorbereitung und Prozedurabschluss parallel durchführen, was Prozedur- und Wartezeiten minimiert. Ein aktueller Fallbericht aus dem St.-Antonius-Krankenhaus in Nieuwegein, Niederlande, belegt, dass mit Azurion signifikante Zeitersparnisse in der Praxis erreicht werden können:

  • 17 %ige Reduktion der durchschnittlichen interventionellen Prozedurzeit
  • 12 %ige Reduktion der Patientenvorbereitungszeit
  • 28 %ige Reduktion der Nachbereitungszeit

Das Azurion-System ist in zwei Varianten erhältlich: Als Basismodell ist Azurion 3 mit 12- und 15-Zoll-Detektoren vor allem auf klassische interventionell-kardiologische und -radiologische Prozeduren ausgerichtet, während Azurion 7 neben Routineeingriffen das gesamte Behandlungsspektrum bis hin zu hochkomplexen Interventionen im Hybrid-OP abdeckt. Dafür sind die Detektorgrößen 12 und 20 Zoll sowie Biplan-Konfigurationen mit 20/15, 20/12 und 12/12 Zoll verfügbar.

Leitmotiv: Bedürfnisse von Patienten und Anwendern stehen im Mittelpunkt

Mit der Angiographie-Plattform Azurion können katheterbasierte Verfahren noch einfacher und standardisierter urchgeführt werden. Fehler werden vermieden und Patienten profitieren von der hohen Behandlungsqualität.

Weitere Informationen zu unseren Leitmotiven für die Radiologie der Zukunft finden Sie hier.

Weitere Informationen zu unseren interventionellen Röntgensystemen finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Azurion finden Sie hier.


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