Philips auf der MEDICA 2016: Unsere Highlights

Kerstin Zimmermann

„Nichts wird so bleiben, wie es ist“, weissagte Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin, vor einiger Zeit in einem Interview über die digitale Revolution. Dass die Zukunft schon längst die bestimmende Realität in der Gesundheitsversorgung geworden ist, war auf der MEDICA 2016 überall zu sehen, zu hören und zu spüren. Kein Bereich, den die Digitalisierung nicht durchdringt; niemand, der die immense Tragweite der Transformation infrage stellt.

Die Schere geht immer weiter auseinander: auf der einen Seite die steigende Nachfrage nach Gesundheitsleistungen – Stichworte medizinischer Fortschritt und demographischer Wandel – auf der anderen Seite Kostendruck und knappe Ressourcen. Aber wie lässt sich die Gesundheitsversorgung vor diesem Hintergrund weiter verbessern, ohne ihre Bezahlbarkeit zu gefährden? Mit den Erfolgsrezepten der Vergangenheit wird das nicht funktionieren. Vernetzung heißt das Gebot der Stunde. Deshalb hat Philips bei der diesjährigen MEDICA einen besonderen Schwerpunkt auf Lösungen gelegt, die durch den intelligenten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien Mehrwert stiften.

Als Versuchsballon gestartet, wurde die Connected Health Bar von Philips schnell zum Anziehungspunkt für die Besucher in Halle 15:

 

Untrennbar mit dem Siegeszug des Internets verbunden ist die Emanzipation des Patienten zum anspruchsvollen Gesundheitskonsumenten, der sich von seinem Arzt einen Dialog auf Augenhöhe wünscht. Der mündige Patient von heute bringt allerdings nicht nur eine hohe Erwartungshaltung mit. Er zeigt auch eine viel größere Bereitschaft, sich mit der eigenen Gesundheit zu beschäftigen, Verantwortung zu übernehmen und vermeidbaren Erkrankungen aktiv vorzubeugen. Die gemeinsam mit Ärzten und Psychologen entwickelten personalisierten Gesundheitsprogramme von Philips unterstützen Menschen dabei, Verhaltensänderungen langfristig im Alltag zu verankern und persönliche Gesundheitsziele zu erreichen.

Measure, monitor, motivate: Mit personalisierten Gesundheitsprogrammen Schritt für Schritt gesünder leben:

 

Wie kann die Analyse und Interpretation von Gerätedaten positiven Einfluss auf die Versorgungsqualität und strategische Investitionsentscheidungen nehmen? Das erklärt Bastian Werminghoff am Beispiel von OmniSphere. Mit OmniSphere hat Philips als erstes Unternehmen eine Lösung zur universellen Vernetzung und optimalen Serviceanbindung von Ultraschallsystemen entwickelt. Die Server/Client-basierte Plattform ist in der Lage, beliebig viele kompatible Ultraschallsysteme miteinander zu verbinden. Sie erfasst die überall im Haus produzierten Daten, wertet sie aus und stellt die vom Nutzer individuell selektierbaren Ergebnisse auf Knopfdruck übersichtlich dar.

OmniSphere: Ultraschallsysteme universell miteinander vernetzen:

 

Jeder Fünfte in Deutschland ist 65 Jahre oder älter. Fragt man die Senioren nach ihren Wünschen, lautet die Antwort in der Regel „Möglichst lange zu Hause wohnen“. Selbstbestimmtheit wird zum Gradmesser für Lebensqualität. Eines der größten Risiken für Autonomieverlust sind Stürze. Philips hat im Rahmen der MEDICA 2016 ein neues Hausnotrufsystem mit integrierten Sturzsensoren gelauncht. Aber das ist nur der erste Schritt, um den Ruhestand in den eigenen vier Wänden noch sicherer zu machen. CareSage ermöglicht es, auf Grundlage der Hausnotrufdaten mithilfe von Predictive Analytics das Risiko für eine Krankenhauseinweisung innerhalb der nächsten 30 Tage vorherzusagen. So können bei einer ungünstigen Prognose rechtzeitig Maßnahmen zur Vermeidung eines stationären Krankenhausaufenthaltes veranlasst werden.

HomeSafe und CareSage: Im Alter sicher zu Hause leben:

 

Videos zu weiteren bei der MEDICA 2016 präsentierten Innovationen aus den Bereichen Ultraschall, In-vitro-Diagnostik, Atem- und Schlaftherapie und Patientenüberwachung  können Sie sich auf Youtube ansehen.

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