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„Innovation liegt in unserer DNA“: Philips auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2016

Kerstin Zimmermann

Was Davos für die Weltwirtschaft oder Salzburg für Opernfreunde ist der Hauptstadtkongress Gesundheit und Medizin für die deutsche Gesundheitsbranche. Mehr als 8.000 Entscheidungsträger aus Gesundheitspolitik und -wirtschaft trafen sich von Mittwoch, 8. Juni, bis Freitag, 10. Juni, im Berliner CityCube, um über das diesjährige Leitthema „Innovationen“ zu diskutieren. Erstmals überhaupt in der Geschichte des Hauptstadtkongresses durfte ein Vertreter der Industrie bei der Eröffnung sprechen: Frans van Houten. In fehlerfreiem Deutsch sprach der CEO and Chairman Royal Philips in seiner inspirierenden Keynote unter anderem über die Notwendigkeit, sektorale Egoismen sowie Silodenken zu überwinden und Gesundheitsversorgung als einen kontinuierlichen, integrierten Prozess zu begreifen, der den Patienten in den Mittelpunkt stellt.

 

„Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten. (…) Die Menge der Daten, die produziert wird, ist atemberaubend. Diese Datenflut ist ein wertvolles neues Rohmaterial. Die Frage ist: Wie können wir es am besten nutzen?“, so Frans van Houten über die Chancen der Digitalisierung für die Gesundheitswirtschaft.

„Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten. (…) Die Menge der Daten, die produziert wird, ist atemberaubend. Diese Datenflut ist ein wertvolles neues Rohmaterial. Die Frage ist: Wie können wir es am besten nutzen?“, so Frans van Houten über die Chancen der Digitalisierung für die Gesundheitswirtschaft.

 

Eva Braun, Geschäftsführerin Philips GmbH Market DACH und Leiterin Health Systems, mit Prof. Dr. Anthony Atala, Direktor des Wake Forest Institute for Regenerative Medicine, Winston-Salem/USA. Der Superstar der regenerativen Medizin und sein Team beschäftigen sich mit der künstlichen Erzeugung menschlichen Gewebes und menschlicher Organe aus körpereigenen Zellen. In Tierexperimenten ist es ihnen bereits gelungen, Knorpel, Knochen und Muskelgewebe mit einem 3D-Drucker herzustellen und erfolgreich zu implantieren.

Eva Braun, Geschäftsführerin Philips GmbH Market DACH und Leiterin Health Systems, mit Prof. Dr. Anthony Atala, Direktor des Wake Forest Institute for Regenerative Medicine, Winston-Salem/USA. Der Superstar der regenerativen Medizin und sein Team beschäftigen sich mit der künstlichen Erzeugung menschlichen Gewebes und menschlicher Organe aus körpereigenen Zellen. In Tierexperimenten ist es ihnen bereits gelungen, Knorpel, Knochen und Muskelgewebe mit einem 3D-Drucker herzustellen und erfolgreich zu implantieren.

 

Am Mittwochnachmittag hatten Philips und der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) zum Empfang an unseren Stand geladen. Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender des SpiFa-Vorstandes, zeigte sich beeindruckt von den dort gezeigten Innovationen, die beispielhaft aktuelle und zukünftige Bedarfe entlang der gesamten Versorgungskette – vom gesunden Lebensstil über Prävention, Diagnostik und Therapie bis hin zur Versorgung in den eigenen vier Wänden – adressieren. „Wir sind sehr froh, dass wir hier sein können, denn der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands betrachtet das Gesundheitswesen vom Patienten aus“, so Heinrich. Der Patient wolle optimal behandelt werden und Zugang zu Innovationen haben. Ziel des SpiFa sei es deshalb, die tradierten Sektorengrenzen zu überwinden. „Das wird nicht ohne Technologie gehen.“

 

Dr. Dirk Heinrich mit Eva Braun am Philips Stand.

Dr. Dirk Heinrich mit Eva Braun am Philips Stand.

 

Am Abend ging es dann vom CityCube in die Bolle Meierei, direkt zwischen Alexanderplatz und Ku´damm. Sind interdisziplinäre Ansätze die Zukunft der Innovation? Welche Erwartungen existieren im Gesundheitswesen in Bezug auf Neuerungen? Was macht Innovationen erfolgreich? So lauteten nur einige der Fragen, die dort beim Philips Innovationsforum „Garage, Labor oder Cloud – wo entsteht das Stethoskop des 21. Jahrhunderts?“ unter der Leitung von Dr. Susanne Holst angeregt diskutiert wurden. Einigkeit herrschte im hochkarätig besetzten Panel zumindest darüber, dass wir uns an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter der Gesundheitsversorgung befinden. Innovationen sind nicht per se Allheilmittel, sondern sind unter dem Gesichtspunkt ihres konkreten, nachweisbaren Nutzens für den Patienten zu bewerten. Es gilt, eine Innovationskultur zu entwickeln und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sinnvolle Neuerungen – wo auch immer sie entstehen mögen – zum Patienten gelangen. Außerdem stimmten die Diskussionsteilnehmer darin überein, dass die deutsche Gesundheitswirtschaft die digitale Aufholjagd beginnen müsse, um die riesigen ungenutzten Potenziale von ehealth zu erschließen.

 

Das Panel beim zweiten Philips Innovationsforum im Rahmen des Hauptstadtkongresses (v.l.n.r.): Moderatorin Dr. Susanne Holst, Dr. Sebastian Krolop, Partner und Vice President Philips Healthcare Transformation Services, Dr. Katja Leikert Mitglied des Deutschen Bundestages CDU/CSU, Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer Unfallkrankenhaus Berlin, Dr. Karin Overlack Geschäftsführerin Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Dr. Gunter Trojandt, Geschäftsführer Surgical Process Institute Deutschland GmbH, Leipzig

Das Panel beim zweiten Philips Innovationsforum im Rahmen des Hauptstadtkongresses (v.l.n.r.): Moderatorin Dr. Susanne Holst, Dr. Sebastian Krolop, Partner und Vice President Philips Healthcare Transformation Services, Dr. Katja Leikert Mitglied des Deutschen Bundestages CDU/CSU, Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer Unfallkrankenhaus Berlin, Dr. Karin Overlack Geschäftsführerin Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Dr. Gunter Trojandt, Geschäftsführer Surgical Process Institute Deutschland GmbH, Leipzig

 

Highlight des zweiten Kongresstages war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen Royal Philips und der Universitätsmedizin Rostock für das Kooperationsprojekt „Vernetzte Versorgung von Herzpatienten in Mecklenburg-Vorpommern“. Ziel der Zusammenarbeit ist eine vernetzte sowie koordinierte und damit effizientere Versorgung von Herzpatienten durch innovative Technologien. „Herausforderungen wie beispielsweise die drohende Unterversorgung im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern oder die über dem Bundesdurchschnitt liegende Morbidität und Mortalität von Herzerkrankungen zwingen uns, effiziente Lösungen in der Behandlung zu entwickeln. Zusammengeführte Lösungen von Industrie und der Universitätsmedizin im Sinne der Patienten machen daher absolut Sinn“, so Prof. Dr. med. Christian Schmidt, Ärztlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Rostock. Für Philips ist das Projekt ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Gesundheitsversorgung von morgen.

Ebenfalls am Donnerstag stellte Dr. Sebastian Krolop, Partner und Vice President Philips Healthcare Transformation Services EMEA, zusammen mit Dr. Boris Augurzky, Leiter des Kompetenzbereichs Gesundheit des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), den „Krankenhaus Rating Report 2016: Mit Rückenwind in die Zukunft?“ vor. Die Studie von Philips und dem RWI untersucht die finanzielle Situation von über 870 Krankenhäusern, gibt einen Überblick über den gesamten deutschen Krankenhausmarkt und wagt eine Prognose der weiteren Entwicklung bis 2020. Das Ergebnis in Zusammenfassung: Deutschlands Krankenhäuser befinden sich weiterhin in finanzieller Schieflage, es zeichnet sich allerdings ein Silberstreif am Horizont ab.

 

Der Philips Stand auf dem Hauptstadtkongress 2016

Der Philips Stand auf dem Hauptstadtkongress 2016

 

Am Freitag gingen schließlich drei intensive, ereignisreiche Tage zu Ende. Für Philips war der Hauptstadtkongress 2016 ein Riesenerfolg! Erst vor einem Jahr haben wir unsere neue Markenstrategie auf der Leitveranstaltung der Gesundheitsbranche präsentiert und konnten nun schon erleben, wie positiv unsere Transformation von außen wahrgenommen wird. Unsere Veränderungsenergie ist sichtbar und spürbar. Vor allem aber bestätigte das Feedback der zahlreichen Standbesucher, dass unser Konzept einer nahtlosen, auf der Grundlage intelligent vernetzter Strukturen basierenden Gesundheitsversorgung über alle Phasen des Health Continuums überzeugt. Wir freuen uns über so viel Bestätigung, die zugleich Motivation ist, weiter an innovativen Lösungen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft arbeiten.

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