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iFR® versus FFR: Philips Volcano stellt Studienergebnisse auf der 83. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie vor

Gastbeitrag

Gastautor: Michael Klotz, Philips Volcano International

Volles Haus, interessierte Zuhörer, angeregte Diskussion –  mehr kann man sich als Gastgeber nicht wünschen. Rund 300 Besucher der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie nahmen am 20. April an dem von Philips Volcano unterstützten Symposium „Koronarphysiologie im Herzkatheterlabor“ teil.

 

Namhafte internationale Kardiologen präsentierten auf dem DGK-Symposium die Ergebnisse von DEFINE-FLAIR und iFR® SWEDEHEART.

 

Die Veranstaltung drehte sich um die spannenden Ergebnisse von DEFINE-FLAIR und iFR® SWEDEHEART. Diese sind mit einer Gesamtzahl von über 4.500 Patienten die größten bisher durchgeführten randomisierten prospektiven Studien, die das seit Mitte der 1990er Jahre verfügbare Ischämie-Nachweisverfahren der Fraktionellen Flussreserve (FFR) und das neue, von Philips Volcano eingeführte Verfahren der instantanious Wave Free Ratio (iFR®) direkt miteinander vergleichen.

 

Bei DEFINE-FLAIR wurden 2.492 Patienten aus 19 Ländern mit angiographisch identifizierten Koronarläsionen einer iFR®- oder FFR-gesteuerten Behandlung zugeführt. An iFR® SWEDEHEART haben 2.037 Patienten teilgenommen; die Studie ist eingebettet ist das SCAAR (Swedish Coronary Angiography and Angioplasty)-Register.

 

Das übereinstimmende Resultat: Die iFR® ist der FFR „nicht unterlegen“. In mancherlei Hinsicht hat die iFR® sogar Vorteile. Sie punktet durch bis zu zehn Prozent kürzere Prozedurzeiten, geringere Kosten und höheren Patientenkomfort, denn anders als bei der FFR kann auf die Applikation hyperämisch wirkender Medikamente wie zum Beispiel Adenosin verzichtet werden. Adenosin kann zu ausgesprochen unangenehmen Sensationen bei den Patienten führen. Dazu zählen unter anderem Luftnot, Brustenge, Schmerzen oder Erbrechen. Bei der FFR-Alternative ohne Hyperämie-Induktion empfinden die Patienten über 90 Prozent weniger Diskomfort. Die  iFR® hat somit das Potential, sich gegenüber der FFR durchzusetzen und zu einem neuen Standard in der invasiven Kardiologie zu werden.

 

Bei der DEFINE-FLAIR Studie klagten in der iFR®-Gruppe 90 Prozent weniger Patienten über Unwohlsein während der Prozedur (iFR® 3,1 Prozent vs. FFR 30,8 Prozent, p < 0,001). Noch besser fallen die Resultate der iFR® SWEDEHEART-Studie mit 3,0 Prozent bei der iFR®-Gruppe und 68,3 Prozent bei FFR-Gruppe aus (p < 0,0001).

 

Wegbereitend ist in diesem Zusammenhang auch die iFR®-Ko-Registrierung. Bei diesem Verfahren werden die Messdaten der iFR® mit dem angiographischen Bild zusammenführt, sodass eine virtuelle Interventionsplanung möglich ist. Der Untersucher kann schon vorab festlegen, welche Segmente eines Koronargefäßes behandelt werden müssen, um ein optimales physiologisches Ergebnis zu erzielen oder sogar eine unnötige Intervention zu vermeiden.

 

iFR®-Ko-Registrierung mit SyncVision (Limited Market Release).

 

Weitere Informationen zu DEFINE-FLAIR und iFR® SWEDEHEART finden Sie hier.

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