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Philips auf dem Hauptstadtkongress 2015

Sibylle Keßler

06. Juli 2015

MPI – Bildgebende Diagnostik in der Kardiologie

Wie wäre es, wenn schon unmittelbar während der Untersuchung wichtige Rückschlüssen auf die Funktionalität des Herzens gezogen werden könnten? Wenn sozusagen auf einen Klick krankhafte Veränderungen und Störungen im Blutfluss erkannt und abgeleitet werden könnten? Und das alles, ohne den Patienten einer Strahlenbelastung aussetzen zu müssen?

Seit kurzem wird an der Charité in Berlin intensiv an einem Verfahren geforscht, das dies möglich machen soll: MPI oder Magnetic Partical Imaging. MPI hört sich erst einmal ziemlich unspektakulär an – ist es aber nicht. Beim MPI handelt es sich um ein innovatives bildgebendes Verfahren, durch das Bilder in Echtzeit realisiert werden können. Möglich macht dies die magnetische Eigenschaft von Eisenoxid. Eisenoxid-Nanopartikel werden in die Blutbahn des Patienten injiziert und durchlaufen den menschlichen Körper. MPI kann die magnetischen Eigenschaften der Partikel durch ein schwaches oszillierendes Magnetfeld ausnutzen, wobei die Partikel dem Feld wie kleine Kompassnadeln folgen. Das MPI-Gerät induziert ein schwaches, aber doch messbares Signal, das durch spezielle Empfangsantennen aufgefangen wird, um daraus Bilder zu rekonstruieren. Der gesamte Bildgebungsprozess kann relativ schnell durchgeführt werden und ermöglicht eine Bildgebung wie bei einem Videofilm mit bis zu 46 dreidimensionalen Bildern pro Sekunde.

MPI für die Diagnostik und Therapieplanung der Zukunft

Für die kardiologische Funktionsdiagnostik bedeutet dies zum einen, dass der Patient – im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren – keiner Strahlung ausgesetzt ist. Zum anderen können mit der Darstellung des Blutflusses und der Pumpbewegungen des Herzens in Echtzeit Rückschlüsse auf Funktionsstörungen und krankhafte Veränderungen getroffen und entsprechend schnell therapeutisch reagiert werden.

Echtzeitdiagnostik in der Charité

Prof. Dr. Bernd Hamm, Direktor der Klinik für Radiologie an der Charité in Berlin und Eva Braun, Leiterin Philips Healthcare, bei der Einweihung des MPI-Forschungsgerätes.

Prof. Dr. Bernd Hamm, Direktor der Klinik für Radiologie an der Charité in Berlin und Eva Braun, Leiterin Philips Healthcare, bei der Einweihung des MPI-Forschungsgerätes.

An der Charité wurde am 12. Juni 2015 in Anwesenheit von Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka das weltweit zweite MPI-Gerät eingeweiht, welches von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen einer Großgeräteinitiative mit knapp 4 Millionen Euro gefördert worden ist.

 

 

 

18. Juni 2015

Hauptstadtkongress 2015: Schön war’s!

Drei Tage voll intensiver Gespräche, spannender Sessions und jeder Menge Input – das war der Hauptstadtkongress 2015.

Der Philips Stand auf dem Hauptstadtkongress 2015...

Der Philips Stand auf dem Hauptstadtkongress 2015…

Philips goes Healthcare – auch wenn wir bereits seit Jahren für innovative Technologie und Patientenversorgung stehen – so konnten wir uns dieses Jahr erstmals mit unserer neuen Markenstrategie präsentieren. Uns liegt Gesundheit am Herzen. Das demonstrierten wir auch auf unserem Stand, auf dem unsere Lösungen für das Health-Continuum, also die gesamte Kette der Gesundheit anschaulich gezeigt wurden. Von Produkten für einen gesunden Lebensstil und Prävention über Lösungen für die Diagnose und Behandlung bis hin zur Telemedizin.

Bedeutung von Informationstechnologien für das Gesundheitswesen von morgen

...weckte das Interesse der Besucher.

…weckte das Interesse der Besucher.

Digitalisierung und Vernetzung bilden die Grundlage für die Gesundheitskultur von morgen. Schon heute nutzen 65 Prozent der Deutschen das Internet und Online-Plattformen als Informationsquelle für Gesundheitsfragen. Mit der zunehmenden Informiertheit, wächst auch der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit in allen Fragen des eigenen Gesundheitsmanagements. Dies wird bisher vielfach noch kritisch beäugt, sollte meiner Meinung nach aber vielmehr als Chance denn als Risiko betrachtet werden. Denn je verantwortungsvoller sich Patienten in den Behandlungsprozess einbringen, desto größer wird auch ihr eigenes Engagement sein, sich für die eigene Gesundwerdung und -erhaltung einzusetzen. Aber nicht nur in der Arzt-Patienten-Kommunikation sind Informationstechnologien der Treiber für Veränderungen. Auch auf technischer Seite haben wir die Möglichkeit, Prozesse effizienter und gezielter zu gestalten.

Der Beitrag innovativer Technologien bei der Patientenversorgung

Schnellere und gezieltere Diagnostik auf Grundlage großer Datenmengen, bessere Entscheidungsmöglichkeiten durch überregionale Vernetzung von Spezialisten, weniger Krankenhausaufenthalte durch eine telemedizinische Versorgung, die technikbasierte Interventionsmöglichkeiten bietet – das alles kann uns dabei helfen, unser Gesundheitswesen nachhaltig zu gestalten. Der Kongress und all die intensiven Diskussionen haben gezeigt, dass inzwischen klar ist, dass Digitalisierung nicht als ein isoliertes Phänomen zu betrachten ist, sondern Einfluss auf unser gesamtes Leben und unsere Gesundheit hat. Wir nutzen inzwischen nicht mehr Pferd und Kutsche, wir müssen nicht einmal mehr in ein Flugzeug steigen, sondern kommunizieren inzwischen per Videokonferenz. Technologie verändert unser gesamtes Leben. Und dabei das Gesundheitswesen nicht einzubeziehen, wäre ein Schritt zurück ins Mittelalter oder wie Gesundheitsminister Hermann Gröhe bei seiner Eröffnungsrede sagte, „wie mit dem Porsche einen Feldweg zu befahren“.

 

 

 

12. Juni 2015

Gibt es Internet bald auf Rezept?

Mit immer neuen Ideen und Lösungsansätzen wollen wir Innovationen schaffen, die über die reine Problemlösung hinausgehen. Dabei ist es uns wichtig, mit Politik, Leistungserbringern und Kostenträgern in einem kontinuierlichen Austausch zu stehen. Denn nur so ist es uns möglich, ein gemeinsames Verständnis für die jeweiligen Problemstellungen zu bekommen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die das Leben der Menschen nachhaltig verbessern. Deshalb haben wir das Philips Innovationsforum geschaffen, in dem wir mit den führenden Vertretern der Gesundheitswirtschaft regelmäßig in den Austausch treten.

Digitalisierung ist das Thema, das die Branche derzeit vor ungeahnte Herausforderungen stellt. Für die einen ist sie der Heilsbringer, für andere etwas, das mit mehr Risiken, als mit konkretem Nutzen verbunden ist. Doch was vermag sie wirklich? Unter der Leitung von Dr. Susanne Holst diskutierten wir auf unserem ersten Philips Innovationsforum mit Repräsentanten aus unterschiedlichsten Bereichen der Gesundheitswirtschaft leidenschaftlich die Fragen, welche die Digitalisierung aufwirft.

V.l.n.r.: Dr. Susanne Holst, Mario Czaja, Prof. Dr. Christian Schmidt, Irmtraut Gürkan, Dr. Mani Rafii, Dr. Markus Müschenich

V.l.n.r.: Dr. Susanne Holst, Mario Czaja, Prof. Dr. Christian Schmidt, Irmtraut Gürkan, Dr. Mani Rafii, Dr. Markus Müschenich

 

Die Diskussionsteilnehmer waren:

Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales, Berlin

Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin Universitätsklinikum Heidelberg

Dr. Markus Müschenich, MPH, Gründer und Managing-Partner von FLYING HEALTH – die Startup-Manufaktur

Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer GEK

Prof. Dr. Christian Schmidt, Ärztlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender Universitätsmedizin Rostock

Die Vielfältigkeit der Diskussion hat gezeigt, dass die Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, nicht allein den Datenschutz betreffen. Vielmehr haben wir es mit einem umfassenden Transformationsprozess zu tun, in dem neben neuen Technologien und alten Systemen auch die heutigen Rollen- und Selbstverständnisse auf den Prüfstand gestellt werden. Eigenverantwortliche Gesundheitsversorgung, immer bessere Möglichkeiten, sich zu Gesundheitsfragen zu informieren, damit aber auch immer mehr Wahlmöglichkeiten zur Verfügung zu haben, fordert Patienten, wie auch Mediziner zunehmend. Der Arzt kann dabei die Funktion des Lotsen übernehmen, der dem Patienten beratend zur Seite steht. Vernetzung wird dabei das Bindeglied sein. Doch fehlen uns immer noch die nötigen Handlungsspielräume, die es uns ermöglichen, in vielen Bereichen der vernetzten Gesundheit endlich aus dem Pilotstatus herauszukommen. An der Technologie soll es nicht liegen, die existiert bereits seit Jahren, vielmehr ist jetzt die Politik gefragt, den möglichen Handlungsspielraum zu definieren und die Rahmenbedingungen zu schaffen, um nutzenbringende Technologien endlich in die Regelversorgung aufzunehmen und sie damit der Gesundheitsversorgung zur Verfügung zu stellen.

 

 

 

11. Juni 2015

Die Philips Gesundheitsstudie: Umbruch in der Gesundheitskultur

Nur wer weiß, welche Bedürfnisse Menschen hinsichtlich ihrer Gesundheit und Lebensqualität haben, kann diesen gerecht werden. Wir als innovativer Anbieter von Gesundheitslösungen für den professionellen Markt und Produkten für Konsumenten orientieren uns konsequent an den Bedürfnissen des Menschen als Ganzem. Unser Ziel ist es, nicht nur technische Innovationen auf hohem Niveau zu schaffen, sondern dabei auch die Bedürfnisse des Konsumenten, wie auch der professionellen Anwender im Blick zu haben. Grundlage für die Philips Gesundheitsstudie bildet eine umfassende Trendanalyse, für die themenrelevante Studien und Trend-Reports des Zukunftsinstituts sowie Untersuchungen anderer wissenschaftlicher Institute, Agenturen und Verbänden ausgewertet wurden.

Eva Braun, Geschäftsführerin Philips GmbH Market DACH und Leiterin der Sparte Healthcare, präsentiert die Philips Gesundheitsstudie.

Eva Braun, Geschäftsführerin Philips GmbH Market DACH und Leiterin der Sparte Healthcare, präsentiert die Philips Gesundheitsstudie.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Das digitale Zeitalter verändert die Gesundheitskultur maßgeblich. Patienten emanzipieren sich zunehmend und entwickeln sich zu selbstbewussten „Gesundheitskonsumenten“, die den Gesundheitsmarkt vor neue Herausforderungen stellen.

Wachsendes Selbst- und Gesundheitsbewusstsein

Aus den zugänglichen Informationen und den eigenen Kontroll- und Einflussmöglichkeiten per Apps erwächst zunehmend ein neues Selbstverständnis, aber auch Selbstbewusstsein. Dieses schlägt sich auch im eigenen Gesundheitsbewusstsein nieder. Verantwortung für die Gesundheit, wird nicht mehr rein beim Arzt gesehen, sondern immer stärker selbst übernommen. Damit verändert sich auch das jeweilige Selbstverständnis. Der Patient als eigener Gesundheitsmanager nimmt eine neue, selbstbewusste Position gegenüber dem Arzt ein und wünscht sich von ihm fachkundig und einfühlsam in allen Fragen der eigenen Gesundheit beraten zu werden.

Der Arzt als fachkundiger Berater

Unsere Studie belegt eindeutig, dass Beratung auf Augenhöhe und partnerschaftliche Zusammenarbeit die wichtigsten Wünsche an die Ärzte sind. 88 Prozent der Befragten halten eine allgemein verständliche Beratung für die Gesundheitsversorgung von morgen für das Wichtigste.

Ausblick

Ein neues Selbstverständnis von Arzt und Patient, personalisierte Medizin, BigData sowie Transparenz beim Speichern und Weiergeben von Daten – das sind die Themen, die den Gesundheitsmarkt der Zukunft beherrschen werden. Das schafft viele Chancen, sorgt aber auch für Unsicherheit. Dem kann nur mit Vertrauen begegnet werden. Vertrauen, das durch Nachprüfbarkeit, Sicherheit und Transparenz aufgebaut werden kann. Die Studie macht außerdem deutlich, dass technische Innovationen zwar gewünscht sind, dass aber gleichzeitig der einzelne Mensch mit seinen ganzheitlichen und individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt jeder Entwicklung stehen muss.

 

 

 

10. Juni 2015

Drei Dinge, die uns heute bewegt haben

Philips präsentiert sich auf dem Hauptstadtkongress 2015

Philips präsentiert sich auf dem Hauptstadtkongress 2015

Der Hauptstadtkongress hat begonnen. Spannende Diskussionen, interessante Gespräche und viel Inspiration  ̶  all das hat uns den Tag über begleitet.

Digitalisierung, eHealth, Telemedizin – kaum eine Session kam ohne diese Themen aus. Dass Digitalisierung keine Randerscheinung, kein Abfallprodukt einer technologischen Revolution ist, wurde uns auch in den Gesprächen mit unseren Kunden immer wieder zurückgespiegelt. Digitalisierung ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, das eben auch vor der Gesundheit und der medizinischen Versorgung keinen Halt macht. Und es muss uns klar sein, dass es schon längst kein Zurück mehr gibt, sondern vielmehr alles dafür getan werden muss, tragfähige Lösungen in den Markt zu bringen.

Denn Weglaufen kann man nicht mehr. Wir sind schon längst an dem Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Digitalisierung hat bereits all unsere Lebensbereiche erreicht und ich behaupte einfach einmal, dass wir uns bereits jetzt, im Falle eines Rückschrittes, wundern würden, wie stark sie bereits in unserem Alltag angekommen ist.

Philips bekam auf dem Hauptstadtkongress Besuch von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe schaute vorbei.

Ein besonderes Highlight des heutigen Tages war der Besuch von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, der im Rahmen der Eröffnung des Kongresses unseren Stand besuchte. Dort hatten wir die Möglichkeit, ihm unsere technologiegestützten Lösungen vorzustellen. Besondere Aufmerksamkeit kam dabei dem Bereich Prävention zuteil.

 

 

 

10. Juni 2015

Den Gesundheitsmarkt der Zukunft gestalten  ̶  Philips wird HealthTech

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Unser Gesundheitssystem befindet sich derzeit in einem radikalen Wandel. Dank dem Internet und seinen schier unerschöpflichen Möglichkeiten, können wir uns unabhängig von unserem Arzt über Krankheiten, Therapien, über Gesundheitsleistungen und ihre Anbieter informieren. Medizinisches Wissen ist damit nicht mehr nur allein dem Arzt vorbehalten, sondern steht jedem Menschen zur Verfügung.

Aus passiven Patienten werden informierte und selbstbewusste Gesundheitskonsumenten, die sich aktiv in den Heilungsprozess mit einbringen und sich darüber hinaus selbstverantwortlich für ihre Gesundheit engagieren wollen.

Big Data, Cloud und Miniaturisierung

Gleichzeitig ergeben sich durch den technischen Fortschritt völlig neue Möglichkeiten der Datenauswertung. Jeden Tag werden Millionen von gesundheitsrelevanten Daten erhoben  ̶  sowohl im professionellen Kontext einer Arztpraxis oder eines Krankenhauses, als auch von privat genutzten Fitness- und Gesundheitstrackern.

Dank Big Data und „Cloud Computing“ ist es technisch möglich, diese riesigen Datenmengen erstmals auch zusammenzuführen, auszuwerten und zu nutzen. Wir erfahren immer mehr über Krankheiten und ihre Entstehungsursache, können bessere und sichere Therapien entwickeln und haben so die Möglichkeit, Medizin immer mehr auf den einzelnen Menschen zuzuschneiden.

Alle Anbieter im Healthcare-Sektor – nicht nur Krankenhäuser, Arztpraxen und Krankenversicherungen, sondern auch Medizintechnik-Anbieter wie Philips – müssen sich auf diese Entwicklungen einstellen, wenn sie für den Gesundheitsmarkt der Zukunft gerüstet sein und an den Chancen teilhaben wollen. Gefragt sind Lösungen über den gesamten Behandlungsprozess hinweg, Lösungen, die bis in den Alltag des Patienten hineinreichen und ihn, in Abhängigkeit seiner individuellen Situation, dabei unterstützen, Krankheit und Gesundheit zu managen.

Philips wird HealthTech

Um auf das veränderte Gesundheitsverhalten, die technologischen Herausforderungen sowie die sich verändernden Marktstrukturen noch besser reagieren zu können, bündeln wir zukünftig unsere Kompetenzen aus dem Bereich Healthcare und dem Consumer Lifestyle Sektor unter dem Dach HealthTech.

Wir bieten bereits heute Produkte und Lösungen für alle Bereiche des Gesundheitskontinuums an: für Diagnose, Monitoring, Therapie und Pflege, aber auch für die Vorsorge, einen gesunden Lebensstil, die klinische Überwachung zuhause und die mobile Messung von Gesundheitsdaten und Aktivitäten.

Mit unserer neuen Aufstellung sind wir in der Lage, zukünftig noch schneller auf die Erfordernisse einer sich wandelnden personalisierten Medizin, reagieren zu können. Damit schaffen wir es, unseren Kunden neue, innovative und vernetzte Lösungen, schneller und einfacher zur Verfügung zu stellen.

Unser Anspruch ist es, den Umgang mit Gesundheit aktiv mitzugestalten.

Informationen zum Philips Auftritt auf dem Hauptstadtkongress 2015 finden Sie auf unserer Hauptstadtkongress-Webseite.

 

 

 

03. Juni 2015

Telemedizin – die Chancen nutzen

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Stellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor: Sie sitzen, inzwischen 75 Jahre alt, in Ihrer Wohnung und sind kurz davor, den morgendlichen Kaffee zu genießen. Jetzt nur noch schnell die Vitalwerte checken, bevor Sie in den Tag starten. Noch vor einigen Jahren hätten Sie dafür in die Praxis Ihres Hausarztes fahren müssen. Dort hätte Ihnen die Sprechstundenhilfe Blut abgenommen und den Blutdruck gemessen. Sie hätten noch ein wenig warten müssen und wären dann ins Sprechzimmer gegangen, in dem der Arzt Ihnen die Ergebnisse der Untersuchung mitgeteilt hätte.

Das ist heute nicht mehr nötig. Sie leben in einer rundum vernetzten Welt. Sind über ihren Fernseher oder ihren Tablet-PC mit Ihrem Arzt verbunden und können viele Vitalwerte bequem von zuhause aus dank unterschiedlicher medizinischer Geräte ermitteln. Diese werden mittels des telemedizinischen Systems automatisch in ein telemedizinisches Zentrum gesendet, wo sie von medizinischem Personal überprüft werden. Und kaum gemessen, bekommen Sie auch schon eine Rückmeldung darüber, ob alle Werte in Ordnung sind.

Der Wunsch für die Zukunft

Wenn ich mir überlege, wie ich in der Zukunft leben möchte, dann kommt dieses Szenario meiner Wunschvorstellung ziemlich nahe. Ich möchte meine Zeit nicht mit meinem Arzt, sondern mit meiner Familie verbringen. Statt in die Arztpraxis, möchte ich lieber in die Toskana reisen. Und selbst wenn es mir einmal nicht so gut geht, möchte ich statt in einem Krankenhaus, lieber in meinem eigenen Bett schlafen  aber trotzdem bestens versorgt sein.

Smarte Konzepte sind gefragt

6_FPZ0716_lady-in-room_Weight7days_DE_2015_finalWir brauchen Konzepte, die uns trotz gesundheitlicher Einschränkungen ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben ermöglichen. Konzepte, die uns Flexibilität und räumliche Unabhängigkeit geben. Die so intelligent konzipiert sind, dass sie uns jederzeit über Veränderungen unseres Gesundheitszustandes informieren und uns dann helfen, unser Leben entsprechend unserer (neuen) Lebensumstände zu verändern. Eine mögliche Lösung bietet hier die Telemedizin.

Audiovisuelle Kommunikationstechnologien ermöglichen es schon heute Patienten und ihren Behandlern über größere Distanzen hinweg miteinander in Kontakt zu sein. Patienten messen zuhause ihre Vitalwerte, wie Blutdruck, Gewicht oder Sauerstoffsättigung. Diese werden mittels der entsprechenden Geräte gemessen und via Bluetooth an das telemedizinische System übertragen. Von dort werden die Werte an das telemedizinische Center übertragen, wo sie von medizinischen Personal geprüft werden. Gerade für Hochrisikopatienten und chronisch Kranke ergibt sich dadurch ein hohes Maß an Lebensqualität und Sicherheit. Denn Dekompensationen beim Patienten können frühzeitig erkannt und behandelt werden. Damit entfallen unnötige Krankenhausaufenthalte und der Patient kann in seinem gewohnten Umfeld verbleiben.

Integrierte Versorgung mittels Telemedizin bei Patienten mit COPD

Auch wir haben das Potential, welches Telemedizin im Rahmen einer qualitativ hochwertigen integrierten Patientenversorgung hat, für uns erkannt. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern verfolgen wir das Ziel, diese Technologien so schnell wie möglich Patienten und ihren Behandlern zur Verfügung zu stellen.

In unseren Projekten zur integrierten Versorgung mittels Telemedizin bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die wir derzeit mit der Techniker Krankenkasse und dem Robert-Bosch-Krankenhaus durchführen, ist es unser Ziel, die Betreuung der Patienten mit COPD nachhaltig zu verbessern.

 

Philips auf dem Hauptstadtkongress

Sie finden uns:

auf dem Philips-Stand C 14

Sie hören uns:

  •        Donnerstag, 11. Juni, 16.30 – 18.00 Uhr, Raum M1

Hospital to Home: Gesundheit in der Wohnung. „Telemedizin – innovative Lösungskonzepte für die Zukunft“ (Dr. Barbara Koch, Philips GmbH).

  •        Freitag, 12. Juni, 9.00 – 10.30 Uhr, Raum M1

Bessere Versorgung durch Technologie – Internationale und nationale Beispiele. „Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerung durch technologiegestützte Versorgung – Fallbeispiele von Philips“ (Dr. Florian Frensch, Philips GmbH).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Philips Auftritt finden Sie auch auf unserer Hauptstadtkongress-Webseite.

 

 

 

22. Mai 2015

Herzlich willkommen auf unserem Blog!

Hauptstadtkongress_201

Wir berichten hier aktuell rund um den Hauptstadtkongress 2015. Dem Event, bei dem auch dieses Jahr wieder die wichtigsten Entscheider aus der Gesundheitswirtschaft zusammenkommen und gemeinsam aktuelle und zukunftsweisende Themen diskutieren.

Die Themen

Kein Thema wird in der Branche derzeit so intensiv diskutiert wie Big Data und die Notwendigkeit, Medizin zu digitalisieren. Nirgendwo anders werden Tag für Tag so viele unterschiedliche Daten erhoben, wie in der Gesundheitswirtschaft. Gleichzeitig machen es innovative Technologien möglich, die erhobenen Daten schnell und effektiv auszuwerten und mit anderen zu vergleichen. Damit hat Big Data das Potential, die Medizin zu revolutionieren.

Doch um alle Chancen und Möglichkeiten von Big Data voll ausschöpfen zu können, ist es notwendig, dass diese Daten auch allen Beteiligten zur Verfügung stehen. Niemandem ist geholfen, wenn im entscheidenden Moment nicht auf die benötigten Informationen zugegriffen werden kann. Um dies zu gewährleisten, ist es notwendig, alle Akteure des Gesundheitswesens noch besser miteinander zu vernetzen.

Schnelle Lösungen sind gefragt, denn Anfang 2016 soll das von der Bundesregierung geplante eHealth-Gesetz umgesetzt und zum Einsatz kommen.

Der Kongress

Im thematischen Fokus des HSK 2015 steht deshalb dieses Jahr die „Digitalisierung der Medizin“. Führende Vertreter aus Politik, Medizin, Pflege und Industrie diskutieren darüber, wie die digitale Zukunft unseres Gesundheitswesens aussehen könnte.

Das Programm ist umfangreich und voll mit spannenden Themen. Auf acht parallel stattfindenden Panels werden die Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Kernfragen in Hinblick auf die Digitalisierung werden dabei folgende sein:

  • Welche Bedeutung haben Informationstechnologien für das Gesundheitswesen von morgen?
  • Welchen Beitrag können innovative Technologien bei der Versorgung von Patienten leisten?
  • Welche Möglichkeiten bieten Gesundheitsplattformen für Patienten und Leistungserbringer?

Philips vor Ort

Wir freuen uns, dieses Jahr nicht nur mit unserem Messestand vor Ort zu sein, sondern auch im Programm einen aktiven Part zu übernehmen. Auf dem Hauptstadtforum Gesundheitspolitik erfahren Sie, mit welchen innovativen Technologien wir die Qualität der Patientenversorgung nachhaltig verbessern können und welche Möglichkeiten es dabei gibt, die Kosten so effizient wie möglich zu halten.

An unserem Stand C14 im Citycube erfahren Sie, was unsere Vision einer besseren und vernetzten Gesundheitsversorgung ist und welche Möglichkeiten wir haben, unser Gesundheitswesen zukunftssicher und tragfähig zu gestalten.

Wir freuen uns auf Sie!

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